| audit familiengerechte hochschuleVertreterinnen und Vertreter aller Gruppen und Organisationseinheiten der FH Aachen mit den unterschiedlichsten familiären Hintergründen erarbeiteten in den Monaten Oktober 2008 bis Februar 2009 in einem Strategie- und einem Auditierungsworkshop gemeinsam Ziele und Maßnahmen, die zu einer familienfreundlichen Hochschulkultur führen sollen. Die Zielvereinbarungen bilden diese Ergebnisse in neun Handlungsfeldern ab. Einige Maßnahmen gibt es bereits heute an der FH Aachen, andere möchte die Hochschule in den kommenden drei Jahren Schritt für Schritt umsetzen.
Handlungsfelder:
Definition von Familie:
Den Begriff „Familie“ hat die FH im Strategieworkshop bewusst weit definiert: „Familie bezieht sich auf Eltern, Großeltern, Kinder, Enkel und Lebensgemeinschaften aller Art, die eine verbindliche, langfristige soziale Verantwortung füreinander übernehmen. Familie ist dabei nicht auf die häusliche Gemeinschaft beschränkt, sondern an der Notwendigkeit der gegenseitigen Fürsorge orientiert.“ Neben den Eltern mit Kindern unterstützt das Maßnahmenpaket also zum Beispiel auch Frauen und Männer mit pflegebedürftigen Angehörigen.
Um sich in der Öffentlichkeit als familienfreundlich sichtbar zu machen, darf die FH künftig das Zertifikat in Form eines Logos auf ihren Publikationen und Stellenausschreibungen verwenden. So stärkt die Hochschule ihre Position in der Konkurrenz um die „besten Köpfe“ bei Lehrenden, Beschäftigten und Studierenden – vor allem bei den Frauen. Denn: „Beruf und Familie zu vereinbaren, dieses Thema geht nicht nur Frauen an, doch es betrifft nach wie vor größtenteils sie“, erklärt Andrea Stühn. Als Gleichstellungsbeauftragte initiierte sie die Auditierung. Neben der Katholischen Hochschule, dem Studentenwerk und der Stadt Aachen ist die FH die vierte zertifizierte Partnerin im „Aachener Bündnis für Familie“, das Aachen zu einer familienfreundlichen Wissenschaftsstadt machen möchte. „Mit der Auditierung wollen wir eine familienbewusste Hochschulkultur schaffen“, betont Rektor Prof. Dr. Manfred Schulte-Zurhausen. „Flexible Arbeitszeiten sind dabei ein enorm wichtiger Aspekt für die Angehörigen der FH. Und der Ausbau der Kinderbetreuung soll es den Studierenden mit Kind noch leichter machen, ihr Studium zu verfolgen.“
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